jueves, 9 de abril de 2020

CORONAVIRUS DRÜCKT IM FEBUAR DEUTSCHEN AUSSENHANDEL MIT CHINA

Die deutschen Exporte in die durch das Coronavirus anfangs besonders betroffene Volksrepublik China sind im Februar kräftig gesunken. Sie fielen um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 6,8 Milliarden Euro, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Die Importe aus China sanken noch stärker, nämlich um zwölf Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. China ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner Deutschlands.

Insgesamt exportierten die deutschen Unternehmen Waren im Wert von 109,3 Milliarden Euro in die Welt. Das ist ein leichter Rückgang von 0,4 Prozent zum Februar 2019. Kalender- und saisonbereinigt kletterten die Ausfuhren gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent, während die Importe um 1,6 Prozent fielen.

Die Coronavirus-Krise dürfte bei der exportlastigen Wirtschaft im März und im April für einen massiven Einbruch gesorgt haben. Die gesamte Wirtschaft steht 2020 vor einer tiefen Rezession.

REUTERS

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