Das US-BIP dürfte im Jahr 2020 um 4,1 Prozent zurückgehen, nach 2,3 Prozent im Jahr 2019. Die Opec geht davon aus, dass die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone in diesem Jahr um 6 Prozent abnehmen wird, nach einem Wachstum von 1,2 Prozent im Jahr 2019. Nach einem starken Wachstumseinbruch im ersten Halbjahr, dürften die fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen eine Erholung im zweiten Halbjahr ermöglichen.
Japans Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr um 3,9 Prozent schrumpfen, und Chinas Bruttoinlandsprodukt steigt wohl um 1,5%. Die russische Wirtschaft dürfte um 0,5 Prozent zurückgehen, "nicht nur wegen COVID-19, sondern auch wegen des beträchtlichen Rückgangs der Ölpreise", stellte die OPEC fest.
Nach Schätzungen des Opec-Sekretariats belaufen sich die globalen Konjunkturmaßnahmen in Form von fiskalischen und monetären Impulsen, einschließlich Garantien, inzwischen auf mehr als 15 Billionen Dollar oder etwa 17 Prozent des globalen BIP und stellen damit die bislang umfangreichsten Konjunkturmaßnahmen dar die je ergriffen wurden. Diese umfangreichen Maßnahmen dürften die Grundlage für eine rasche Wiederbelebung des weltweiten Konsums bilden, so die Opec.
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