Ökonomen hatten mit einer Jahresteuerungsrate von 0,1 Prozent gerechnet. Im Juli war die Inflation wegen der Mehrwertsteuersenkung mit 0,1 Prozent erstmals seit 2016 negativ. Von Juli auf August sanken die Preise um 0,1 Prozent. Die Benzinpreise zeigten sich wenig verändert und das allgemeine Preisniveau sei gesunken, sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf.
"Somit zeigt sich, dass die massive Ausweitung fiskalischer Maßnahmen gepaart mit extrem lockerer Geldpolitik noch nicht auf das Preisgeschehen durchwirkt." Mittel- und langfristig könne man ein "Mehr an Inflation" aber nicht ausschließen.
Die Bundesregierung senkt die Mehrwertsteuer im Kampf gegen die Corona-Rezession bis Ende 2020, um Konsum und Konjunktur anzuschieben. Der reguläre Steuersatz fällt 19 auf 16 Prozent, der ermäßigte von sieben auf fünf Prozent. Viele Unternehmen haben versprochen, die Senkung voll an die Kunden weiterzugeben.
Waren verbilligten sich im August um durchschnittlich 1,3 Prozent. Dabei fielen die Energiepreise mit 6,3 Prozent besonders kräftig. Nahrungsmittel verteuerten sich mit 0,7 Prozent deutlich weniger als etwa im Mai/Juni, als es noch Preisaufschläge von jeweils mehr als vier Prozent gab. Dienstleistungen kosteten ein Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Wohnungsmieten legten erneut um 1,4 Prozent zu.
Die Bundesregierung senkt die Mehrwertsteuer im Kampf gegen die Corona-Rezession bis Ende 2020, um Konsum und Konjunktur anzuschieben. Der reguläre Steuersatz fällt 19 auf 16 Prozent, der ermäßigte von sieben auf fünf Prozent. Viele Unternehmen haben versprochen, die Senkung voll an die Kunden weiterzugeben.
Waren verbilligten sich im August um durchschnittlich 1,3 Prozent. Dabei fielen die Energiepreise mit 6,3 Prozent besonders kräftig. Nahrungsmittel verteuerten sich mit 0,7 Prozent deutlich weniger als etwa im Mai/Juni, als es noch Preisaufschläge von jeweils mehr als vier Prozent gab. Dienstleistungen kosteten ein Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Wohnungsmieten legten erneut um 1,4 Prozent zu.
REUTERS
