viernes, 14 de mayo de 2021

HEIKO MAAS: DEUTSCHE STAATSBÜRGER MIT WOHNSITZ IN PERU

Hans-Peter Firbas.- Vor zwei Monaten haben wir dem deutschen Außenminister Heiko Maas einen Brief über die Situation seiner Landsleute in Peru geschickt. Die Resonanz eines ihrer Berater war überwältigend.

Sehr geehrter Herr Firbas,

Jedoch möchte ich vorab ausdrücklich klarstellen, dass die Deutsche Botschaft Lima sowohl sachlich als auch örtlich für Sie und Ihre Anliegen zuständig ist, solange Sie sich in Peru aufhalten. Dieser Schriftverkehr wird der Botschaft zur Kenntnis übermittelt.

Deutsche, die angeben im Ausland in akute Not geraten zu sein, steht es grundsätzlich frei, die vorgetragene Notlage durch eine unverzügliche Rückkehr nach Deutschland zu beenden.

Das Ziel von Beratungen bei Hilfeersuchen durch die zuständige Auslandsvertretung ist immer zuerst die Hilfe zur Selbsthilfe oder das Erreichen von Unterstützung durch Dritte. Ist dies nicht möglich beziehungsweise nicht zu erhalten, kann nur eine dauerhafte Rückkehr nach Deutschland zur Beendigung der Notlage im Gastland dienen. Dort stünde Ihnen der Zugang zu den von Ihnen in Peru bemängelten sozialen, medizinischen und sonstigen Versorgungsinstitutionen frei.

Sollten Sie neben der deutschen auch die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, möchte ich Sie ausdrücklich auf die primäre Zuständigkeit der örtlichen peruanischen Behörden verweisen.

Gerne können Sie die Erläuterungen zu dem Möglichkeiten, aber ausdrücklich auch den Grenzen konsularischen Handelns unter folgendem Link nachlesen:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/konsularinfo/hilfe-av

Heiko Maas