1985 ALAN GARCÍA COMISIÓN 200 MILLONES DE DÓLARES NEGOCIO CON AVIONES MIRAGE
POR HANS-PETER FIRBAS
Era el año 85. Pocas semanas luego de la investidura de Alan García Pérez como Presidente de Perú, mi padre se encontraba en Suiza por razones de trabajo. En esos tiempos, sin internet, ni celulares, las comunicaciones eran a través de cartas. El viejo correo de papel. Un día recibo una correspondencia suya, la que incluyó un recorte de un diario suizo que afirmaba que el mandatario aprista había recibido 200 millones de dólares por el traspaso de aviones Mirage a un país que se encontraba en guerra. Cuando escuché su mensaje a la nación el 28 de julio y decretó el recorte de la compra dispuesta por el Arquitecto Fernando Belaúnde Terry, me causó satisfacción, pensando en que ahorraba gastos militares.
En octubre de 1982 FBT negoció adquirir 26 aviones Mirage 2000 valorizados en 300 millones de dólares. El acuerdo Júpiter I fue luego reajustado por el gobierno francés, cambiando la cifra de 4,564 francos suizos por unidad a 4,960. Se firmó el contrato Júpiter II, aceptando Perú la modificación del precio. En un discurso populista (aparentemente) García manifestó que era un gasto innecesario y redujo el trato de 26 a 12 aviones.
El mandatario no llegaría a ver los 26 aviones “Mirage” porque sus entregas serían hechas en el primer año de mandato del siguiente gobernante y este resultó ser nada menos que Alan García Pérez, electo e instalado en el cargo el 28 de julio de 1985.
Belaunde jamás imaginó que la compra sería virtualmente saboteada por su sucesor, porque García apenas juramentó el cargo anunció que se trataba de una compra excesiva que su gobierno en una demostración de vocación pacifista iba a devolver 14 del total de 26 “Mirage 2000”, en común acuerdo con los fabricantes.
De los dichos pasó a los hechos que los concretó en nuevo Convenio Júpiter III, por el cual el Perú terminaba adquiriendo solo 12 “Mirage” y un simulador al precio de 32 millones 833 mil dólares cada uno, un precio superior al consignado en los anteriores convenios.
García no contaba con que pronto se sabría que estaba en conversaciones con el marroquí Abdel Rahman El Assir, famoso traficante internacional de armas, al que conoció en junio de 1985, antes de ser presidente, por intermedio del expresidente venezolano Carlos Andrés Pérez. Más aún, había hecho dos viajes con él e incluso lo invitó a la transmisión del mando presidencial.
Más aún, en un viaje a El Cairo, cuando ya era presidente, hizo desviar intempestivamente la ruta para hacer una escala en Luxor, mientras viajaba acompañado de Allan Wagner y el fallecido Héctor Delgado Parker, para sostener un encuentro con El Assir, quedando los restantes en la nave. Más adelante, un general de la FAP contó que García le solicitó que diera toda la información a El Assir.
La versión más extendida es que en esta aparente operación de aprovechamiento ilícito, el Perú perdió 25 millones de dólares por cada avión devuelto.
La investigación más completa sobre esta turbia operación la hizo el ex senador, ya fallecido, Carlos Malpica Silva Santisteban y publicado en su libro “Pájaros de alto vuelo”, en la que reproduce un testimonio del ex diputado aprista Carlos Roca, en el que este cuenta haber sido testigo de una conversación entre Carlos Andres Pérez y García, en la que el primero le dijo al segundo: “No cometas el error del viejo Haya que llegó a viejo y tuvo que humillarse, pidiendo dinero y tuvo que humillarse."
Venezuelas Parlamentspräsident Juan Guaidó erklärt sich vor Anhängern zum Interimspräsidenten
© picture alliance/Rafael Hernandez/dpa
Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die venezolanische Regierung auf, Journalistinnen und Journalisten eine freie Berichterstattung über die aktuelle Staatskrise zu ermöglichen. In der vergangenen Woche hat die Zensur privater Medien in alarmierendem Ausmaß zugenommen, etwa durch Abschaltung des Internets und Ausstrahlungsverbote. Journalistinnen und Journalisten werden auf vielfältige Weise von ihrer Arbeit abgehalten. So gab es Festnahmen, Beschlagnahmungen von Arbeitsmaterialien und Gewalt durch Sicherheitskräfte.
„Die Maduro-Regierung zensiert unabhängige Berichterstattung und behindert Journalistinnen und Journalisten systematisch in ihrer Arbeit. Das muss sofort aufhören, denn der Zugang zu unabhängigen Informationen ist jetzt so wichtig wie nie zuvor für die venezolanische Bevölkerung“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Deshalb müssen Journalistinnen und Journalisten gerade jetzt ungehindert arbeiten können. Der Staat muss dabei ihre Sicherheit gewährleisten.“
In Venezuela deutet sich in diesen Tagen ein historischer Umbruch an, doch für die große Mehrzahl der Venezolanerinnen und Venezolaner ist es unmöglich, an unabhängige Informationen über die unübersichtliche politische Lage zu gelangen. Als Parlamentspräsident Juan Guaidó sich am 23. Januar zum Interimspräsidenten erklärte, übertrug keiner der staatlichen Fernsehsender seine Rede. Als es in der Folge zu Massendemonstrationen und Zusammenstößen im ganzen Land kam, versuchten unabhängige Medien sowie Kritikerinnen und Kritiker des amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro, über die Ereignisse zu berichten, wurden aber rasch von der Regierung daran gehindert.
Im Laufe des 23. Januar stürmten Angehörige der militärischen Spionageabwehr DGCIM und des Bolivarischen Nationalen Nachrichtendienstes Sebin die Redaktionsräume von Global TV, Noticia Al Día und Aventura TV in Maracaibo, der Hauptstadt des nordwestlichen Bundesstaats Zulia, zerstörten Ausrüstung und kappten den Zugang zum Internet. Das Sendesignal von Global TV wurde gekappt, mit der Begründung, dass der Sender die Rede Guaidós live übertragen habe.
Fernsehsender abgeschaltet, Radiosendung abgesetzt
César Miguel Rondón, einer der renommiertesten Radiomoderatoren des Landes, der seit 30 Jahren die morgendliche Informationssendung Circuito Éxitos präsentiert, beklagte am 24. Januar in seiner Sendung, dass er weder Details über die politische Krise des Landes berichten noch seine traditionelle Meinungsrubrik ausstrahlen dürfe: „Die Umstände lassen es nicht zu“, sagte er. Seine Sendung wurde daraufhin aus dem Programm genommen. Rondón machte direkten Druck seitens der Behörden dafür verantwortlich: „Das ist keine Selbstzensur, das ist reine, harte Zensur, die uns zum Schweigen gebracht hat“, erklärte er am Montag (28. Januar) auf Twitter.
Dem Nachrichtensender Canal 24 Horas des nationalen chilenischen Fernsehens TVN wurde auf Anordnung der Nationalen Telekommunikations-Kommission (Conatel) das Sendesignal in Venezuela entzogen. Andere Sender, wie Venevisión und Televen, stellten am 23. Januar, während Juan Guaidó seine Rede hielt und vereidigt wurde, ihren Sendebetrieb ein.
Laut einer Erhebung des Instituts IPYS, das sich für unabhängigen Journalismus in Venezuela einsetzt, gab es zwischen dem 1. und dem 28. Januar 2019 in Venezuela 45 Angriffe auf Journalisten, darunter willkürliche Festnahmen, Beschlagnahme von Ausrüstung sowie Gewalt durch Polizei und Militär.
Zugang zu sozialen Netzwerken blockiert
Auch der Zugang zum Internet und zu sozialen Netzwerken, die von den Gegnerinnen und Gegnern Maduros sehr intensiv genutzt werden, wurde in den vergangenen Wochen in Venezuela noch stärker eingeschränkt als sonst. Am 21. Januar riefen 27 Angehörige der Nationalgarde im Bundesstaat Zulia zum Widerstand gegen Maduro auf. In den sozialen Netzwerken und in Online-Medien wurde intensiv über diesen Vorfall berichtet. Kurz danach wurde in der Region der Zugang vor allem zu YouTube und der Google-Suche, aber auch zu Twitter und Instagram eingeschränkt.
Am Montag (28. Januar) wurden Facebook, Instagram, YouTube und Periscope zeitweise in ganz Venezuela gesperrt, so die internationale NGO NetBlocks.
Diese Entwicklung ist umso alarmierender angesichts eines kürzlich geleakten Entwurfs zu einem neuen Internetgesetz, das die Befugnisse der venezolanischen Regierung zur Kontrolle von Internetzugang und Internetnutzung erweitern soll. Gemeinsam mit einer Reihe venezolanischer und internationaler Menschenrechtsorganisationen hat Reporter ohne Grenzen dieses Gesetzesvorhaben öffentlich verurteilt.
Billy Six nach wie vor in Haft und ohne Anwalt
Im Fall des inhaftierten deutschen Journalisten Billy Six gab es in der vergangenen Woche keine neuen Entwicklungen. Ein für den 23. Januar in Falcón im Norden des Landes angesetzter Gerichtstermin fand nicht statt. Das Militärgericht in Falcón wirft Six nach Informationen von Reporter ohne Grenzen Spionage, Rebellion und die „Verletzung von Sicherheitszonen“ vor. Six befindet sich nach wie vor im Militärgefängnis El Helicoide in Caracas und hat nach wie vor keinen Zugang zu einem selbst gewählten Anwalt. Nach Angaben seiner Eltern durfte er am 24. Januar erneut mit der deutschen Botschaft telefonieren. Das Auswärtige Amt, mit dem Reporter ohne Grenzen in engem Austausch steht, setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, „dass er ein faires und rechtsstaatliches Verfahren bekommt“. Auch Reporter ohne Grenzen fordert ein rechtsstaatliches Verfahren. Das bedeutet, er muss unverzüglich freikommen, da das Gericht nach ROG-Informationen nichts gegen Six in der Hand hat.
Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht Venezuela auf Platz 143 von 180 Staaten.






