Mit Sorge verfolgen wir, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie weltweit auf die Presse- und Informationsfreiheit hat. In vielen Ländern reagieren repressive Regime mit zunehmender Härte auf die Arbeit von Kolleginnen und Kollegen, die über die Auswirkungen des Virus berichten wollen. In China sind mehrere Bürgerjournalisten verschwunden, nachdem sie kritisch über die Lage in besonders betroffenen Krankenhäusern berichtet hatten.
Unser slowenischer Korrespondent Blaž Zgaga, wurde in den sozialen Medien mit einer Hasskampagne überzogen, weil er von den Behörden Informationen zum Stand der Maßnahmen gegen die Verbreitung der Covid-19-Pandemie abgefragt hatte.
Die Pandemie wird mehr und mehr zum Vorwand, um Grundrechte auszuhebeln. So gibt ein Notstandsgesetz in Ungarn der Regierung unter Victor Orbán fast unbegrenzte Sondervollmachten. Um all diese Entwicklungen an einem Ort zu bündeln, haben wir eine eigene Themenseite gestartet. Wir veröffentlichen hier Pressemitteilungen, Videos und Stimmen von Journalistinnen und Journalisten, die für uns die Lage in ihrem Land einschätzen. Damit wollen wir die weltweiten Einschränkungen so gut wie möglich sichtbar machen.
Wir sind auch sehr besorgt über die Situation von inhaftierten Journalistinnen und Journalisten. In vielen Ländern ist die medizinische Versorgung in Gefängnissen schon unter normalen Umständen katastrophal. Bei einer Verbreitung des Corona Virus besteht für die Inhaftierten Lebensgefahr, wenn sie nicht behandelt werden.
Wir sind auch sehr besorgt über die Situation von inhaftierten Journalistinnen und Journalisten. In vielen Ländern ist die medizinische Versorgung in Gefängnissen schon unter normalen Umständen katastrophal. Bei einer Verbreitung des Corona Virus besteht für die Inhaftierten Lebensgefahr, wenn sie nicht behandelt werden.
Im Iran sind viele politische Häftlinge wie die schwer kranke Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Narges Mohammadi anders als Zehntausende sonstige Gefangene von einer vorsorglichen Haftaussetzung ausgenommen.
Seit einigen Wochen bereiten wir uns zudem auf eine steigende Zahl von Nothilfeanfragen von Medienschaffenden vor. Besonders beschäftigt uns die Lage von Medienschaffenden, die sich auf der Flucht befinden. Auf Grund von Einreisesperren ist ihnen der Weg in ein sicheres Drittland abgeschnitten. Seit Monaten setzen wir uns für in der syrischen Rebellenenklave Idlib eingeschlossene Journalistinnen und Journalisten ein. Sie können die Region derzeit nicht verlassen, obwohl für sie Lebensgefahr besteht.
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder durch eine Mitgliedschaft, damit wir betroffenen Journalistinnen und Journalisten helfen können. Wir alle sind angesichts der Covid-19-Pandemie ganz besonders auf unabhängige und kritische Medien angewiesen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Medienschaffende weltweit weiter ihre Arbeit machen können.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Bleiben Sie bitte gesund und zuversichtl
Ihre
Katja Gloger
Vorstandssprecherin ROG
Seit einigen Wochen bereiten wir uns zudem auf eine steigende Zahl von Nothilfeanfragen von Medienschaffenden vor. Besonders beschäftigt uns die Lage von Medienschaffenden, die sich auf der Flucht befinden. Auf Grund von Einreisesperren ist ihnen der Weg in ein sicheres Drittland abgeschnitten. Seit Monaten setzen wir uns für in der syrischen Rebellenenklave Idlib eingeschlossene Journalistinnen und Journalisten ein. Sie können die Region derzeit nicht verlassen, obwohl für sie Lebensgefahr besteht.
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder durch eine Mitgliedschaft, damit wir betroffenen Journalistinnen und Journalisten helfen können. Wir alle sind angesichts der Covid-19-Pandemie ganz besonders auf unabhängige und kritische Medien angewiesen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Medienschaffende weltweit weiter ihre Arbeit machen können.
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Katja Gloger
Vorstandssprecherin ROG