Um das wirtschaftliche Überleben der von der Corona-Pandemie schwer erschütterten Fluglinie zu sichern, soll die Kurzarbeit für die Belegschaft bis 2022 verlängert werden, teilte AUA am Mittwoch nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mit. Nach ihrer Rückkehr müssen die Mitarbeiter sozial gestaffelt auf fünf bis 15 Prozent ihres Gehaltes verzichten. Sollte die strauchelnde Fluggesellschaft bis 2024 finanziell wieder gut dastehen, könnten die Mitarbeiter mit einer Rückzahlung rechnen.
Von den derzeit rund 7000 Stellen würden in den nächsten Jahren 1100 wegfallen. Die Zahl der Flugzeuge solle sich wie bereits angekündigt von rund 80 auf 60 reduzieren. Derzeit geht die AUA davon aus, dass sie Mitte Juni wieder abheben wird. Der Linienflugbetrieb wurde am 18. März eingestellt, die AUA startete seither nur für Sonderflüge und Frachtflüge nach Asien.
Mit den Personalvertretern des fliegenden Personals sei bereits eine Einigung erzielt worden, mit dem Bodenpersonal werde noch verhandelt, hieß es. "Mit der Einigung über das Personalpaket sind wir unserem Neustart ein wichtiges Stück nähergekommen", sagte AUA-Vorstand Jens Ritter.
Zu den Verhandlungen über Staatshilfe von 767 Millionen Euro äußerte sich die AUA nicht. Es gebe "deutliche Verhandlungsfortschritte", erklärte der Konzern lediglich. Für das Wochenende sind nach Aussage eines AUA-Sprechers weitere Gespräche zwischen dem Mutterkonzern Lufthansa und Österreich geplant. Mit der österreichischen Regierung werde etwa über Standortauflagen verhandelt.
Von den derzeit rund 7000 Stellen würden in den nächsten Jahren 1100 wegfallen. Die Zahl der Flugzeuge solle sich wie bereits angekündigt von rund 80 auf 60 reduzieren. Derzeit geht die AUA davon aus, dass sie Mitte Juni wieder abheben wird. Der Linienflugbetrieb wurde am 18. März eingestellt, die AUA startete seither nur für Sonderflüge und Frachtflüge nach Asien.
Mit den Personalvertretern des fliegenden Personals sei bereits eine Einigung erzielt worden, mit dem Bodenpersonal werde noch verhandelt, hieß es. "Mit der Einigung über das Personalpaket sind wir unserem Neustart ein wichtiges Stück nähergekommen", sagte AUA-Vorstand Jens Ritter.
Zu den Verhandlungen über Staatshilfe von 767 Millionen Euro äußerte sich die AUA nicht. Es gebe "deutliche Verhandlungsfortschritte", erklärte der Konzern lediglich. Für das Wochenende sind nach Aussage eines AUA-Sprechers weitere Gespräche zwischen dem Mutterkonzern Lufthansa und Österreich geplant. Mit der österreichischen Regierung werde etwa über Standortauflagen verhandelt.
