lunes, 5 de octubre de 2015

Volkswagen feiert auf Korsika zehnten Saisonsieg in der Rallye-WM

Latvala/Anttila wiederholen ihren Sieg bei der Rallye Frankreich
Zum zwölften Mal auf dem Podium: Mikkelsen/Fløene werden Dritte
Powerstage-Punkte für Ogier/Ingrassia beim Rallye-WM-Heimspiel der Weltmeister*


Wolfsburg (04. Oktober 2015). Kurz, knackig, erfolgreich: Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) haben zum zweiten Mal in Folge die Rallye Frankreich gewonnen. Nach ihrem historischen Sieg im vergangenen Jahr im Elsass waren die derzeitigen Zweiten der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nun auch auf Korsika erfolgreich. Für das finnische Duo war es nach dem Erfolg im Vorjahr der zweite Karriere-Erfolg auf Asphalt, der insgesamt 15. und zudem der achte im Polo R WRC. 

Die Erfolgsgeschichte für Volkswagen vervollständigten Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N), die als Dritte das 22. Podiumsresultat für Volkswagen in dieser Saison beisteuerten – beim erst elften Saisonlauf der Rallye-WM. Ihre Teamkollegen Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) beendeten ihr schwieriges Heimspiel mit einem Happy-End: Sie gewannen zum neunten Mal in dieser Saison die Powerstage – und zum 25. Mal in ihrer Karriere – und holten drei Zusatzpunkte.

Zweiter Sieg in Frankreich, erster auf Korsika: Latvala/Anttila erneut auf Asphalt erfolgreich

Finnisch-französische Freundschaft: Latvalas und Anttilas zweiter Karriere-Erfolg auf Asphalt bildete erneut eine Besonderheit. Beim schnellsten Asphalt-Lauf aller Zeiten – 2014 im Elsass – beendete das Volkswagen Duo eine knapp 15 Jahre andauernde Durststrecke der stolzen Rallye-Nation Finnland, während der keinem ihrer Landsleute ein Sieg auf diesem Untergrund gelungen war. Nun wiederholten sie nicht nur diesen Triumph, sondern bewiesen auch – 2015 auf Korsika – ihr Tempo bei den vermutlich schwierigsten Bedingungen der vergangenen Jahre und auf einer vom Charakter her extrem unterschiedlichen Rallye Frankreich. Damit verkürzten sie im ewigen Duell Finnlands gegen Frankreich auf 175 zu 176 Siege. Nach Markku Alén/Ilkka Kivimäki (1983 und 1984) sind Latvala/Anttila das erst zweite finnische Duo überhaupt, dem ein WM-Sieg auf der Mittelmeer-Insel gelang.

Podiumsplätze im Dutzend: Mikkelsen/Fløene Dritte – zwölfter Podestplatz mit Volkswagen

Ein Dutzend Mal auf dem Podium: Andreas Mikkelsen und Ola Fløene schrieben in Frankreich mit ihrem siebten Podestplatz des Jahres ihre extrem starke Saisongeschichte fort und hielten sich damit im Rennen um den inoffiziellen Titel der „Vizeweltmeister“, das sie mit ihren Volkswagen Teamkollegen Latvala/Anttila ausmachen. Sieben Podiumsplätze in den vergangenen elf Saison-Rallyes – nur die neuen und alten Weltmeister* Ogier/Ingrassia ließen bei Siegerehrungen häufiger die Korken knallen, nämlich bei neun Podiumsplatzierungen. Zwei Rallyes vor Saisonende beträgt der Abstand der WM-Dritten Mikkelsen/Fløene auf Latvala/Anttila 34 Punkte. Maximal 28 sind pro Saisonlauf zu holen. Gleichzeitig bauten sie ihren Vorsprung in der Fahrer- und Beifahrerwertung auf die Viertplatzierten Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S, Citroën) weiter auf insgesamt 28 aus.

Mr. Powerstage – Pech für Ogier/Ingrassia, Happy-End auf abschließender Wertungsprüfung

Nach ihrem „schwarzen Freitag“ ausgerechnet beim Heimspiel haben sich Sébastien Ogier/Julien Ingrassia auf Korsika selbst mit dem Gewinn der Powerstage versöhnt. Diese Sorte Happy-End ist eine wahre Volkswagen-Domäne, vor allem aber eine Ogier/Ingrassia-Spezialität. Zum 25. Mal in ihrer Karriere holten sie die drei Extra-Zähler für diese besondere, abschließende Wertungsprüfung, auf der seit 2011 die drei Zeitschnellsten mit Bonuspunkten für Fahrer- und Beifahrerwertung belohnt werden. 22 Mal davon saßen Ogier/Ingrassia im Polo R WRC. Am Freitag mussten Ogier/Ingrassia zunächst mit einem schleichenden Plattfuß einen Rückschlag von etwa 1.40 Minuten hin- und anschließend nach einem nötigen Getriebewechsel eine Zeitstrafe von zehn Minuten für einen Neustart unter Rallye-2-Reglement in Kauf nehmen. Obwohl ihr Kampf um die Punkteränge damit aussichtslos geworden war, sicherten sie sich die Prüfungssiege auf der längsten (WP6, „Muracciole–Col de Sorba“, 48,46 km) sowie auf der schnellsten (WP7, „Sotta–Chialza“, Durchschnittstempo 103,68 km/h) Sonderprüfung der Rallye.

Auch ihre Volkswagen Teamkollegen sicherten sich Bonuspunkte: Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila beendeten die Powerstage auf Platz drei.

Wetterkapriolen, Reifenpoker – extrem anspruchsvolle „Tour de Corse“


Zwei von nur neun Wertungsprüfungen wegen Erdrutschen abgesagt, bis zu 361 Liter Niederschlag auf Korsika während der Rallye Frankreich – die Teams und Fahrer hatten an den drei Rallye-Tagen stets mit Wetterkapriolen zu kämpfen. Am Freitag war ein Wirbelsturm nebst starkem Regen das Tagesthema, am Samstag machten mit Matsch überzogene Asphalt-Wertungsprüfungen den Fahrern und Beifahrern das Leben schwer. Am Sonntag bildete angesichts teils feuchter, teils trockener und Stück für Stück abtrocknender Strecken die Reifenwahl die größte Herausforderung. Die Volkswagen Piloten vertrauten am Sonntag auf überwiegend weiche Michelin Wettbewerbsreifen, während die Konkurrenz mehr harte Mischungen montierte. Mit Erfolg: Latvala/Anttila bauten am Finaltag – mit 94,91 WP-Kilometern der längste der Rallye – ihren Vorsprung um über 40 auf 43,1 Sekunden aus, Mikkelsen/Fløene verkürzten den Rückstand auf die Zweitplatzierten Elfyn Evans/Daniel Barritt (GB/GB, M-Sport-Ford) um knapp 30 auf gerade einmal 3,2 Sekunden.

Stimmen, 03. Tag Rallye Frankreich

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Zum Abschluss der Rallye hatten Julien und ich hier auf Korsika noch mal einen großartigen Tag im Polo. Die Bedingungen und die Streckenprofile waren heute sehr schön und spektakulär. Bei der Reifenwahl sind wir mit den vier weichen Reifen auf der zweiten Prüfung des Tages eine vielleicht zu riskante Strategie gefahren, insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem Abschluss der Rallye. Dazu der Sieg in der Powerstage – ein versöhnliches Ende für uns bei dieser Rallye Frankreich. Nächstes Jahr werde ich alles dafür tun, dass die Tricolore nach den zwei finnischen Siegen wieder ganz oben weht. Diesmal: Glückwunsch an Jari-Matti und Miikka.“

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Mir fällt es schwer, das alles in Worte zu fassen. Es ist ein großartiges Gefühl, hier auf Korsika zu gewinnen. Es waren wieder keine leichten Bedingungen heute, weil sich immer wieder trockene und feuchte Passagen abwechselten. Und mein Vorsprung auf Elfyn Evans war nicht gerade das, was man als komfortabel bezeichnet. Ich wollte trotzdem nicht zu viel riskieren und mit einer kontrollierten, coolen Fahrweise den Vorsprung ausbauen und ins Ziel bringen. Das ist mir ganz gut gelungen. Meinen Sieg widme ich meinem Idol Henri Toivonen. Auch deshalb ist es ein ganz besonderer Tag für mich.“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Unterm Strich sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf der Rallye Frankreich. Platz drei ist ein gutes Ergebnis, obwohl wir am Ende noch einmal alles daran gesetzt haben, Elfyn Evans noch vom zweiten Rang zu verdrängen. Wir haben zwar stark aufgeholt, gereicht hat es aber nicht. Glückwunsch an Jari-Matti Latvala und Elfyn – sie haben jeweils eine starke Rallye gezeigt. Meine bin ich zu Beginn vielleicht etwas zu defensiv angegangen, aber ich tue mich immer noch schwer damit, beim Wechsel von Schotter auf Asphalt gleich den Schalter umzulegen. Daran kann ich und daran werde ich arbeiten. Aber der Samstag und Sonntag verliefen so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wir sind ein vernünftiges, aber immer noch schnelles Tempo gefahren. Mit meiner und Olas Leistung können wir also zufrieden sein. Klar bleibt Rang zwei in der WM nach wie vor das Ziel – aber da müssen wir im Vergleich zu unserem Teamkollegen Jari-Matti Latvala bei dem großen Abstand zaubern. Wir werden es auf jeden Fall versuchen.“

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor
„Was für eine nervenaufreibende Rallye Frankreich. Wirbelstürme, die schwierigsten Bedingungen seit Jahren und drei herausragend fahrende Volkswagen Piloten. Wir sind stolz auf diesen Sieg. Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila haben eine taktisch kluge Rallye abgeliefert, haben sich bei heftigen Wetterkapriolen zurückgehalten und dort attackiert, wo es nötig war. Sie haben verdient gewonnen, Hut ab. Das gleiche gilt für Andreas Mikkelsen und Ola Fløene. Dass nur die alten und neuen Weltmeister in der Saison mehr Podiumsplätze erreicht haben als sie, sagt schon alles. Apropos Weltmeister: Leider hatten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia bei ihrem Heimspiel hier auf Korsika mehrfach Pech, haben aber mit dem Gewinn der Powerstage gezeigt, dass sie immer noch hungrig auf Erfolg sind und bis zum Zielstrich nicht zurückstecken.“

Und da war dann noch ...

... die kürzeste WM-Rallye aller Zeiten. Denn wegen Erdrutschen mussten die Veranstalter der Rallye Frankreich zwei Wertungsprüfungen absagen – die beiden Durchgänge der „Casamozza–Ponte Leccia“ am Freitag und Samstag von je 43,69 Kilometern Länge. Damit verkürzte sich die Rallye auf Korsika auf 245,35 Prüfungskilometer. Bisher bildeten die Rallye Argentinien 2007 mit 248,90 und die Rallye Jordanien 2011 mit 259,56 Kilometern auf Zeit die kürzesten Wettbewerbe der Rallye-WM-Geschichte.




Rallye Frankreich Sturm auf Korsika, Teil zwei – Latvala erobert Führung in Frankreich

Latvala/Anttila und Mikkelsen/Fløene mit erfolgreicher Aufholjagd – Plätze eins und drei
Rallye Frankreich abermals verkürzt – nur zwei Wertungsprüfungen am Samstag
Ogier/Ingrassia müssen weiteren Rückschlag hinnehmen


Wolfsburg (03. Oktober 2015). Zwei Polo R WRC stürmen nach vorn: Volkswagen hat am zweiten Tag der Rallye Frankreich die Plätze eins und drei übernommen. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) machten auf den nur zwei Wertungsprüfungen des Samstags knapp 25 Sekunden gut – und damit zwei Positionen. 

Die derzeitigen Zweiten der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) übernahmen so die knappe Führung von Elfyn Evans/Daniel Barritt (GB/GB, M-Sport-Ford) mit gerade einmal zwei Sekunden Vorsprung. Andreas Mikkelsen und Ola Fløene (N/N) machten mit ihrem Polo auf den 84,89 Prüfungskilometern des Tages ebenfalls knapp 16 Sekunden gut und verwandelten Rang sieben in Rang drei.

Eine ähnlich eindrucksvolle Aufholjagd blieb Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) am Samstag verwehrt. Nachdem die alten und neuen Weltmeister* am Freitag mit einem schleichenden Plattfuß bereits etwa 1.40 Minuten verloren, mussten sie mit einem Problem an der Schaltung auf dem Weg zum Parc Fermé und dem dadurch nötigen Getriebewechsel nach dem regulären Service am späten Freitagabend zudem eine Strafe von zehn Minuten hinnehmen. Bei ihrer Rückkehr unter Rallye-2-Reglement entschieden sie jedoch die mit 48,46 Kilometern längste Sonderprüfung mit Bestzeit für sich.

Die Rallye auf Korsika wurde am zweiten Tag um eine weitere Prüfung gekürzt. Bislang haben die Teilnehmer an den ersten beiden Tagen damit vier Sonderprüfungen mit 150,44 Kilometern absolviert. Am Rallye-Sonntag stehen weitere drei Wertungsprüfungen und 94,91 Kilometer gegen die Uhr auf dem Programm, ehe beim Zieleinlauf in Ajaccio der Sieger feststeht.

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1

„Bei dieser ‚Tour de Corse‘ läuft es für Julien und mich leider nicht so gut wie bisher in der Saison. Nach dem Getriebetausch und der damit verbundenen Zehn-Minuten-Strafe sind die Chancen auf eine gute Platzierung natürlich dahin. Trotzdem versuchen wir das Beste aus der Situation zu machen und so viel Erfahrung und Prüfungskilometer wie möglich für nächstes Jahr zu sammeln. Heute morgen waren die Bedingungen erneut extrem schwierig, vor allem im Mittelsektor war sehr viel Schlamm auf der Strecke. Dadurch war es noch etwas unberechenbarer als am Vortag. Die längste Prüfung der Rallye, die 48 Kilometer nach Col de Sorba, waren dagegen sehr schön. Optimale Verhältnisse und auch mit unserer Zeit war ich super zufrieden. Für morgen ist unser Ziel der Gewinn der Powerstage – das wird uns sicher nochmal motivieren.“

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2

„Ich war sehr zufrieden mit der ersten Prüfung heute. Ich wusste, dass ich im Vergleich zu gestern mehr Risiko eingehen musste, um beim Kampf ums Podium ein Wörtchen mitzureden. Und das war schwieriger als gestern, weil es durch den Matsch auf der Strecke noch rutschiger war. Trotzdem habe ich attackiert, einen guten Rhythmus für mich gefunden und habe einiges an Zeit auf Elfyn Evans gutgemacht. Auch die Nachmittagsprüfung verlief gut für mich, obwohl ich leider nach Kilometer 15 Schwierigkeiten beim Schalten hatte. Dadurch habe ich etwas weniger Zeit gutgemacht als möglich gewesen wäre, aber ich gehe trotzdem als Führender in den letzten Tag. Da warten noch einmal knapp 100 Kilometer auf uns. Und und ich freue mich schon auf jeden einzelnen.“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9

„Bei der Rallye Frankreich hier auf Korsika spricht man viel über das Wetter. Und heute war es – verglichen zum Wirbelsturm gestern – richtig gut. Doch die Bedingungen auf den Wertungsprüfungen hat der Umschwung nicht wirklich einfacher gemacht – im Gegenteil. Viel Schlamm lag auf der Strecke und viele Abschnitte fuhren sich wie auf Eis, fast wie bei der ‚Monte‘. In Anbetracht der steilen Abhänge am Rand der Route möchte man auf keinen Fall einen Fehler machen. Wir hatten heute zwei saubere Wertungsprüfungen und hatten keinerlei grobe Schnitzer drin. Dazu haben wir vier Positionen gutgemacht. Ich komme mit der Rallye, den Bedingungen und dem Polo jetzt wesentlich besser zurecht. Ich freue mich auf den Tag morgen, ein Podiumsplatz ist möglich. Und vielleicht kann ich mich ja noch um eine Position verbessern.“

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor

„Die Rallye auf Korsika ist für die Fahrer und Beifahrer ein echt schwerer Brocken. Hut ab vor zwei starken Aufholjagden von Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila sowie Andreas Mikkelsen und Ola Fløene. Sie haben heute zurückgeschlagen und bis zum Zielstrich ist für beide morgen noch alles möglich. Dass wir bei der Rallye Frankreich dank ihnen auf den Plätzen eins und drei liegen, ist alles andere als selbstverständlich – die Bedingungen sind extrem anspruchsvoll und auch den Route-Note-Crews kommt eine entscheidende Rolle zu. 

Auch sie haben in den vergangenen zwei Tagen großartige Arbeit geleistet. Leider hatten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia gestern nach dem Service noch einen Rückschlag zu verkraften. Wegen Schalt-Problemen musste ihr Getriebe gewechselt werden – und mit der damit verbundenen Zehn-Minuten-Strafe haben sie nun keine Chance mehr auf ein positives Resultat bei ihrer Heim-Rallye. Sie nutzen aber die Gelegenheit, ein paar Dinge für kommende Asphalt-Läufe zu testen. Alles in allem war der Samstag ein Tag, aus dem Volkswagen das Maximum herausgeholt hat.“
Und da war dann noch ...

... Jean-Luc. Der wurde vom offiziellen Fotografen des Volkswagen Teams zum freundlichsten Polizisten der Rallye Frankreich gekürt. Zwar versperrte der Ordnungshüter Bodo Kräling zunächst den Weg zur Wertungsprüfung „Francardo–Sermano“ und drohte mit der Erfüllung seiner Pflicht das Tageswerk in Sachen Pressefotos zu gefährden, zeigte sich allerdings einsichtig. Nach gefühlt 100 Entschuldigungen erleichterte er die Fotografen-Arbeit nach Ablauf der Wertungsprüfung – und brachte Kräling mit dem Streifenwagen per Express vom Fotopunkt zurück zu dessen Auto ...




sábado, 3 de octubre de 2015

Rallye Frankreich: Sturm auf Korsika, Latvala/Anttila bei Rallye Frankreich auf Platz drei

Latvala/Anttila trotzen Wetterkapriolen und schwierigsten Bedingungen – Rang drei
Sturmtief und heftiger Regen: Wertungsprüfung wegen Erdrutschen abgesagt
Schleichender Plattfuß bremst Ogier/Ingrassia, Mikkelsen/Fløene Gesamtsiebte

Wolfsburg (02. Oktober 2015). Nur zwei Wertungsprüfungen, dennoch ausreichend Geschichten für ganze Bücher: Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) haben den extrem tückischen Bedingungen bei der Rallye Frankreich unter den Volkswagen Piloten am besten getrotzt. Die derzeitigen Zweiten der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) haben auf Korsika bei sintflutartigen Regenfällen inklusiver verschlammter Fahrbahnen Rang drei hinter Elfyn Evans/Daniel Barritt (GB/GB, M-Sport-Ford) und Kevin Abbring/Sebastian Marshall (NL/GB, Hyundai) erobert. Nach zwei der geplanten drei Sonderprüfungen – eine musste wegen Erdrutschen abgesagt werden – liegen Latvala/Anttila 22,9 Sekunden hinter der Spitze. Alle vier in der Rallye-WM engagierten Hersteller rangieren nach dem ereignisreichen ersten Tag der Rallye Frankreich unter den Top Vier. Bestes Citroën-Duo waren Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S) auf Position vier.

Latvalas und Anttilas Markenkollegen im Volkswagen Team, Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), verloren dagegen etwa 1.40 Minuten wegen eines schleichenden Plattfußes. Sie stehen als Gesamtzehnte und angesichts eines Rückstands von 1.13,2 Minuten am Samstag und Sonntag in Sachen Aufholjagd vor einer Herkulesaufgabe. Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N) im dritten Polo R WRC rangieren nach 65,55 von voraussichtlich 289,04 WP-Kilometern an der siebten Position, 44,5 Sekunden hinter dem Spitzenreiter.

Stimmen, Tag 01 Rallye Frankreich

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Ein ereignisreicher Auftakt für uns bei diesen verrückten Bedingungen hier auf Korsika. Nach den sintflutartigen Regenfällen in der Nacht, lief die erste Prüfung am Morgen ganz gut für Julien und mich. Natürlich war es immer noch sehr nass und rutschig, aber nicht ganz so dramatisch wie befürchtet. Insgesamt sind die Bedingungen jetzt aber ein bisschen wie beim Roulette: Alles kann passieren. Leider hatten wir bei der 36 Kilometer langen Nachmittagsrunde kein Glück. Nach zwei Dritteln der Prüfung haben wir uns einen schleichenden Plattfuß eingefangen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo und wann genau, denn wir haben nichts getroffen. Ich habe noch fünf Kilometer lang versucht, weiterzufahren, aber der Reifenwechsel war nicht mehr zu vermeiden. So haben wir natürlich mehr als eineinhalb Minuten eingebüßt. Aber auch wenn der Sieg erst einmal außer Reichweite ist, ist noch nichts verloren. Bei dieser ‚Tour de Corse‘ kann noch einiges passieren.“

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Mit der ersten Prüfung war ich sehr zufrieden, denn es war ein sauberer Lauf und ich habe nicht viel Zeit auf meinen Teamkollegen Sébastien Ogier eingebüßt. Die zweite Wertungsprüfung des Tages war allerdings eine andere Geschichte. Ich bin sie sehr vorsichtig angegangen. Aber das habe ich bewusst getan, denn ich wollte auf jeden Fall ohne Probleme durchkommen. Durch den starken Regen war es extrem rutschig und es gab eine Menge Aquaplaning. Der ganze Tag erinnerte heute stark an die Rallye Monte Carlo. Dazu fuhr die Gefahr eines Reifenschadens permanent mit. Alles in allem war es in Anbetracht der tückischen Bedingungen ein guter Tag für uns. Wenn wir es jetzt noch trocken ins Hotel schaffen, bin ich zufrieden.“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Mir fällt es noch sehr schwer, mich an das Fahren auf Asphalt zu gewöhnen – gerade, weil die Bedingungen alles andere als typisch und leicht sind. Mir fehlt einfach das nötige Vertrauen, um anzugreifen. Wir brauchen wohl noch ein paar Kilometer, um das Tempo unserer Teamkollegen mitgehen zu können. Deshalb war es von Beginn an unserer Plan, kein unnötiges Risiko einzugehen und ein sicheres Tempo zu wählen. Wir arbeiten daran, Schritt für Schritt den Rhythmus zu finden. Bei dieser Rallye ist – wie wir heute gesehen haben – noch alles möglich.“

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor
„Nur zwei Wertungsprüfungen – trotzdem hat die Rallye Frankreich ausreichend Geschichten produziert. Man braucht bei diesen extrem anspruchsvollen Bedingungen einfach auch eine gute Portion Glück, um vorn zu sein. Sébastien Ogier hatte dieses Glück heute nicht – obwohl er mit Abstand der schnellste Fahrer war und keinen Fahrfehler hatte. Ein Stein hat die Lauffläche seines Reifens durchstochen. Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen sind dagegen ohne größere Probleme durchgekommen, haben mit Vorsicht etwas Zeitverlust in Kauf genommen und haben noch alle Chancen auf Podiumsresultate, womöglich sogar den Sieg. Der bleibt das Ziel.“

Und da waren dann noch ...

... 157 Stundenkilometer. So viel Windgeschwindigkeit lieferte das Sturmtief, das in der Donnerstagnacht und am Freitag über Korsika zog und im Norden der Insel zudem für 361 Liter Niederschlag pro Quadratmeter sorgte. Der „Medicane“ – so nennt man diese über dem Mittelmeer aufziehenden Wirbelstürme von der Art eines Hurricanes – brachte neben reichlich Regen, schlammigen Serviceplätzen und durchgeweichten Schuhen für die Teams auch etwas Angenehmes mit sich. Am späten Vormittag zog das Auge des Sturmtiefs direkt über den Servicepark in Corte und brachte kurzzeitig Sonne mit.




jueves, 1 de octubre de 2015

Reunión de la SIP evaluará comportamiento semestral de la libertad de prensa

La Sociedad Interamericana de Prensa (SIP) inicia el próximo viernes su asamblea general en Charleston, Carolina de Sur, que tendrá como uno de sus temas principales la violencia y los asesinatos contra periodistas en las Américas.

La 71ª Asamblea General de la SIP, cuya sede será el Hotel Francis Marion de la sureña ciudad estadounidense de Charleston, acogerá a más de 300 asistentes del 2 al 6 octubre con el propósito de analizar el comportamiento de la libertad de prensa en la región y los principales problemas que afectan a la industria periodística.

Durante la reunión de cinco días se destacará la discusión sobre la violencia, los asesinatos y la impunidad en estos crímenes. Desde marzo a la fecha han sido ultimados 11 periodistas: tres en Brasil, tres en México, dos en Guatemala y uno en Colombia, Honduras y República Dominicana, respectivamente. La cifra de asesinatos durante el 2015 asciende a 16.

La agenda de la asamblea incluye también para el domingo 4 de octubre la participación de expertos que analizarán en un panel el nivel de transparencia del gobierno del presidente Barack Obama y el estado de la Primera Enmienda estadounidense a la luz de la era digital.

El lunes 5 de octubre se han programado exposiciones sobre la concentración en la propiedad y el control de medios por grupos gubernamentales y privados, y sobre el futuro de las nuevas relaciones entre Washington y La Habana.

Los periodistas y directores de medios que han confirmado su asistencia también podrán participar de otros paneles que abordarán la libertad de expresión en internet; la cobertura responsable de la violencia; el aporte de las mujeres en los medios y su disparidad en puestos gerenciales; y sobre los desafíos de la innovación en América Latina, entre otros asuntos.

En esta asamblea se entregarán los premios a la excelencia periodística en sus 13 categorías, así como el Gran Premio SIP a la Libertad de Prensa que recibirá el caricaturista ecuatoriano Xavier Bonilla (Bonil), del diario El Universo de Guayaquil.

CÉSAR BAUER ENTRE LOS MEJORES DEL MUNDO

El Sintra Pro Portugal finalizó hoy y César Bauer cerró un gran torneo colocándose entre los mejores. Tablista peruano alcanzó el cuarto lugar.

César Bauer una vez más dejó el nombre del Perú en las primeras posiciones. Tomando parte de la fecha del Tour Mundial de Bodyboard APB en la modalidad dropknee, disputó hoy el día final del Sintra Pro Portugal.

Bauer ingresó al mar en plena madrugada peruana para correr su llave semifinal, nada menos que ante el pentacampeón mundial Dave Hubbard de Hawai. Las condiciones del mar del atlántico norte empeoraron y las olas alcanzaban tan sólo el medio metro de altura. Pese a no estar acostumbrado a este escenario, Bauer dio su mayor esfuerzo pero no fue suficiente y cayó 15.4 a 11.25. La otra serie semifinal era ganada por Martin Mouradian de Guadalupe, tras derrotar a Amaury Lavernhe de Isla Reunión.

“Definitivamente competir con el mar muy pequeño hace mi participación más complicada. Soy un poco pesado para olas de menos de medio metro. Creo que necesito usar tablas más grandes para tener mayor flotabilidad. Pero en general todo bien, es súper importante que Perú esté en el podio y contento de terminar entre los cuatro mejores”, nos comentó.

Finalmente, el ganador en Portugal fue Dave Hubbard, quien además se proclama Campeón Mundial de Bodyboard APB 2015 en la clase dropknee.

Durante el periodo 2014-2015, la IBA (International Bodyboarding Association) entró en restructuración y pasó a llamarse APN (Asociación Profesional de Bodyboard). Debido a estos cambios, el Tour Mundial Dropknee se inició recién ahora en setiembre y la jornada de Portugal será la única de la temporada. La APB confirmó que las fechas programadas para noviembre han sido canceladas.

Bauer se prepara ahora para el cierre de temporada del Nacional Peruano que se disputará en quincena de octubre en Punta Rocas. César comanda el ranking y va por un nuevo título local. Del mismo modo, la primera semana de diciembre disputaría en Iquique, Chile, el Mundial ISA junto a la selección peruana. Hans Firbas D.

Fotos (C) Sintra Pro




FIA Formel-3-Europameisterschaft Leclerc Rookie-Champion, Ilott und Giovinazzi auf dem Podium

Beim zehnten Rennwochenende der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem Nürburgring hat sich Charles Leclerc vorzeitig den Titel in der Rookie-Meisterschaft gesichert. Der Monegasse vom Team Van Amersfoort Racing wurde in der Eifel einmal Vierter und zweimal Fünfter – mit 127,5 Punkten Vorsprung bei noch drei ausstehenden Rennen ist ihm der Titel des besten Neueinsteigers in der wichtigsten Nachwuchsserie Europas nicht mehr zu nehmen. 

Ebenfalls erfolgreich „powered by Volkswagen“: Callum Ilott (GB, Carlin) und Antonio Giovinazzi (I, Jagonya Ayam with Carlin). Ilott wurde im ersten Rennen Dritter – für den Briten war es der erste Besuch auf einem Siegertreppchen in der Formel-3-EM. Der Italiener Giovinazzi holte Platz zwei im zweiten Rennen. Die Siege in allen drei Läufen auf der Sprintstrecke des Nürburgrings gingen an Felix Rosenqvist (Dallara-Mercedes). 

Der Schwede sicherte sich damit am Sonntag vorzeitig den Titel. Das Finale der Formel-3-EM wird vom 16. bis 18. Oktober in Hockenheim (D) ausgetragen. Dort geht es um die Vize-Meisterschaft. Aussichtsreichste Kandidaten dafür sind Giovinazzi (2./362,5 Punkte) und Leclerc (3./356,5).


Vargas Llosa participará en asamblea general de la SIP

Miami (29 de septiembre de 2015).- Mario Vargas Llosa, Premio Nobel de Literatura, hablará sobre la democracia y la libertad de expresión, durante una presentación especial en la 71ª Asamblea General de la Sociedad Interamericana de Prensa (SIP), del 2 al 6 de octubre en Charleston, Carolina de Sur.

La intervención de Vargas Llosa, prevista para el sábado 3 de octubre, se realizará en formato de entrevista a cargo del destacado periodista argentino Andrés Oppenheimer.

En otra sesión de ese mismo día, Oppenheimer presentará su libro más reciente “¡ Crear o Morir!: La esperanza de América Latina y las cinco claves de la innovación”.

El lunes 5 de octubre, como parte del programa de la asamblea, se mostrará un adelanto del documental “Messenger on a White Horse”, sobre Robert Cox, periodista y ex presidente de la SIP.

El filme aborda la etapa en que Cox fue director en Argentina del diario en inglés Buenos Aires Herald, así como defensor de los derechos humanos durante la dictadura militar argentina (1976-83). Cox participará en el acto de exhibición del filme dirigido por el periodista australiano Jayson McNamara.

Más de 300 periodistas, editores y directores de medios han confirmado su participación en la reunión anual de la SIP que tendrá como sede el Hotel Francis Marion de Charleston y, como su principal objetivo, la revisión del estado de la libertad de prensa en cada país del hemisferio occidental.
Para mayor información sobre la asamblea general de la SIP, por favor visite: 

domingo, 27 de septiembre de 2015

Mr. Dax: «VW-Skandal ist gar keiner»

Der Börsenguru Dirk Müller (1), besser bekannt als Mr. Dax, findet die Aufregung um VW völlig übertrieben. Er wittert dahinter einen Angriff der USA.

Gross ist der weltweite Aufschrei, seit bekannt wurde, dass Volkswagen geschummelt hat. Einer Person passt das gar nicht. Der deutsche Börsenguru Dirk Müller, auch bekannt unter dem Namen Mr. Dax, kann die Aufregung überhaupt nicht verstehen. In einem Kommentar auf dem Portal des Nachrichtensenders N-TV lässt er seinem Unmut freien Lauf.

In seinem Kommentar erklärt Mr. Dax einleitend, dass man aufgrund der aktuellen Berichterstattung das Gefühl habe, es mit dem grössten Wirtschaftsskandal seit dem Zweiten Weltkrieg zu tun zu haben: «Die Aktie von VW verliert in der Spitze 40 Prozent und sofort wird der Kopf eines der bislang erfolgreichsten und gefeiertesten deutschen Manager gefordert», so Müller.

«Keine defekten Zündschlösser oder Airbags»

Dabei sei natürlich offenkundig, dass Volkswagen geschönte Abgaswerte angegeben habe, dass dies intolerabel sei und Konsequenzen haben müsse. Mr. Dax stellt aber klar: «Es sei noch einmal betont, dass wir über geschönte Abgaswerte reden und nicht etwa über funktionslose Airbags, versagende Bremssysteme, über die die Fahrer nicht rechtzeitig informiert wurden, oder wissentlich defekte Zündschlösser, die zu zahlreichen Todesfällen geführt haben.» Solche Skandale habe es bei anderen Autoherstellern schon gegeben.

Allgemein gelte für alle Autotests, gehe es nun um Abgase oder den Benzinverbrauch: «Wir wissen, dass diese Werte nur unter idealisierten Testbedingungen aufgehübscht wurden und nehmen das schulterzuckend zur Kenntnis. Ist das etwas anderes als die jetzt bekannt gewordene Mogelei bei den Emissionswerten? Ich denke nicht», so Müller.

Deutsche sollten sich verteidigen

Warum nun also die grosse Aufregung um VW? Wem nutzt diese? Laut Müller ganz klar der US-Autoindustrie. Kritisch fragt er: «Ist es nicht ein bemerkenswerter Zufall, dass dieses Thema just an jenem Tag in den USA hochkommt, an dem VW dort seinen lang erwarteten neuen Passat vorstellt, das Fahrzeug, das in den nächsten Jahren den Heimatmarkt von GM und Ford aufwirbeln sollte?»

Die Amerikaner, so Mr. Dax, scheinen diese zweifellos unschöne Situation nun brutalstmöglich ausnutzen zu wollen, um einen frontalen Angriff auf die bisher übermächtige deutsche Automobilindustrie, das Herz der deutschen Wirtschaft, zu lancieren. Für Müller ist deshalb klar: Anstatt das Spiel der Amerikaner mitzuspielen, sollten die Deutschen sich und die Marke «Made in Germany» verteidigen.

(1) Dirk Müller ist ein deutscher Börsenmakler und Buchautor. Er wurde international als «Mister DAX» und «Dirk of the DAX» bekannt, weil sein Arbeitsplatz auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse unter der DAX-Kurstafel lag und die Medien dies nutzten, um seinen Gesichtsausdruck zusammen mit dem Kursverlauf des Index als Symbol des aktuellen Börsengeschehens darzustellen. Quelle: Wikipedia.

Photo: AP / Michael Probst


CÉSAR BAUER YA ES SEMIFINALISTA EN MUNDIAL DE PORTUGAL

Una gran jornada tuvo hoy el peruano César Bauer en la fecha del Tour Mundial de Bodyboard APB que se desarrolla en Portugal. Tomando parte de la modalidad dropknee, Bauer superó con éxito dos series y ya se encuentra clasificado a la semifinal del evento.

César, ex Campeón Mundial 2010, inició muy temprano el día disputando la quinta ronda, logrando un acumulado de 11.9 para superar por un ajustado margen al sudafricano Lian Campbell (11.35) y al chileno Renato Arellano (10.8).

Posteriormente, Bauer también ingresó al mar para los cuartos de final, donde tuvo un duelo ‘hombre a hombre’ ante el local Nuno Leitao, a quien derrotó por 13.1 a 11.75. “Ha sido un placer correr contra un tablista local de tanto talento como lo tiene “Batata” (Nuno Leitao). Es un gran amigo y surfea muy bien. Tuve que hacer mi mayor esfuerzo para vencerlo, así que estoy feliz con el resultado”, declaró César a la transmisión oficial.

“El mar se mantuvo grande al igual que el día anterior, pero se acomodó un poco más. En la primera serie empecé un poco mal, estuve tercero los quince minutos iniciales y luego remonté y pude finalizar primero. En la segunda pasó algo similar, pero faltando cinco minutos pude coger una buena ola y me dieron el puntaje necesario para lograr la clasificación”, añadió.

Esta madrugada, alrededor de las 4.30am, César luchará en su llave semifinal ante nada menos que el hawaiano Dave Hubbard, cinco veces Campeón Mundial. En la otra semi se enfrentan Martin Mouradian de Guadalupe y el francorreunionés Amaury Lavernhe, también ex Campeón Mundial.

De esta forma, César Bauer ya se ubica entre los cuatro mejores del planeta en la modalidad dropknee en unas semifinales de infarto, con tres ex Campeones Mundiales luchando por una nueva corona.
Hans Firbas D.

Fotos y Vídeo: (C) Syntra Pro












sábado, 26 de septiembre de 2015

Führer der Pacific Alliance wird mit Unternehmern aus den USA und Europa treffen

Die Führer der Länder des Pacific Alliance wird den Anlegern auf Innovation, internationaler Handel und Integration der Finanzmärkte der Welt zu sprechen.

Die Präsidenten der Länder des Pacific Alliance wird diese 27. September in New York City zu halten, einen Dialog mit Führungskräften, Unternehmern und Investoren der größten Unternehmen in den Vereinigten Staaten, Kanada und anderen Ländern in Europa und Asien.

Diese Integration bloc sagte, dass die Präsidenten Ollanta Humala (Peru), Michelle Bachelet (Chile), Juan Manuel Santos (Kolumbien) und Enrique Peña Nieto (Mexiko) präsentiert wichtige Fortschritte, die die Partnerschaft im Investitionsförderung gemacht Geschäftsbereiche, Innovation, internationale Handels- und Finanzintegration.

Der Dialog findet dank der Anwesenheit der Präsidenten zu nehmen und Minister peróodo auf der 70. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Ebenfalls am Montag, 28. werden die Minister für Außenhandel und Finanzen der Pazifik-Allianz in der traditionellen Glocke der New York Stock Exchange beteiligen. Danach werden sie die Konferenz "Investitionsmöglichkeiten in den Ländern des Pazifik-Allianz" mit Platten, die Fragen der Integration der Finanzmärkte und Handelsintegration adressieren bieten.

Auch prominente Geschäftsleute, Manager der Finanz- und öffentliche und private Banking wird Investitionsmöglichkeiten und den Handel mit den Ländern des Pazifik-Allianz vor einem Publikum, bestehend aus hochrangigen Vertretern der Geschäfts- und Finanzsektor angebotenen markieren. In der Zwischenzeit am 28. September die Außenminister wird in der zweiten Ministertreffen mit seinen Amtskollegen aus dem Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) besteht aus Malaysia, Indonesien, Brunei, Vietnam, Kambodscha, Laos, Myanmar, Singapur, Thailand teil und die Philippinen.

Das Pazifik-Allianz, am 28. April 2011 erstellt, ist eine erfolgreiche regionale Integration von Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru zusammen. Es vereint eine Bevölkerung von 216 Millionen Menschen und verfügt über eine Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2,1 Billionen, einem Anteil von 37 Prozent des BIP in Lateinamerika und der Karibik. Die vier Länder der Region einen Anteil von 50 Prozent der lateinamerikanischen Handel mit der Welt und erfasst US $ 70 Milliarden an ausländischen Direktinvestitionen im Jahr 2014.

Mandatarios de la Alianza del Pacífico se reunirán con empresarios de EE.UU y Europa

Los mandatarios de los países de la Alianza del Pacífico hablarán con inversionistas del mundo sobre innovación, integración financiera y comercio internacional.

Los presidentes de los países que conforman la Alianza del Pacífico sostendrán este 27 de septiembre en la ciudad de Nueva York un diálogo con directivos, empresarios e inversionistas de las corporaciones más importantes de Estados Unidos, Canadá y otros países de Europa y Asia.

Este bloque de integración precisó que los presidentes Ollanta Humala Tasso (Perú), Michelle Bachelet Jeria (Chile), Juan Manuel Santos Calderón (Colombia), y Enrique Peña Nieto (México) presentarán importantes avances conseguidos por la alianza en materia de inversión, apoyo a sectores empresariales, innovación, integración financiera y comercio internacional.

El diálogo tendrá lugar aprovechando la presencia de los mandatarios y ministros en el 70° peróodo de sesiones de la Asamblea General de las Naciones Unidas. Asimismo, el lunes 28, los ministros de Comercio Exterior y de Finanzas de la Alianza del Pacífico participarán en el tradicional campanazo de la Bolsa de Nueva York. Luego de ello, ofrecerán la conferencia “Oportunidades de inversión en los países de la Alianza del Pacífico”, con paneles que abordarán temas de integración financiera e integración comercial.

Asimismo, destacados empresarios, directivos de financieras y de la banca pública y privada resaltarán las oportunidades de inversión y de comercio que ofrecen los países de la Alianza del Pacífico ante un público constituido por importantes representantes del sector comercial y financiero. Paralelamente, el 28 de septiembre los ministros de Relaciones Exteriores participarán en la II Reunión Ministerial con sus homólogos de la Asociación de Naciones del Sudeste Asiático (ASEAN) conformada por Malasia, Indonesia, Brunéi, Vietnam, Camboya, Laos, Birmania, Singapur, Tailandia y Filipinas.

La Alianza del Pacífico, creada el 28 de abril de 2011, es un exitoso proceso de integración regional conformado por Chile, Colombia, México y Perú. Reúne a una población de 216 millones de personas y ostenta un Producto Interno Bruto (PIB) de 2.1 billones de dólares, que representa el 37 por ciento del PIB de América Latina y el Caribe. Los cuatro países que la integran concentran el 50 por ciento del comercio de América Latina con el mundo y registraron US$ 70 mil millones de inversión extranjera directa en 201. (C) BIZUSAPERU.COM


Celebra la SIP archivo de proceso de disolución de Fundamedios

La Sociedad Interamericana de Prensa (SIP) expresó su satisfacción por el archivo en Ecuador del proceso de disolución de la organización no gubernamental Fundamedios.

El presidente de la SIP, Gustavo Mohme, expresó que “es un retroceso positivo del Gobierno en beneficio de nuestros colegas ecuatorianos a quienes reiteramos nuestra solidaridad”. Mohme, director del diario peruano La República, también alertó que si bien la Secom suspendió las acciones para la disolución de Fundamedios, persistía en su tesis de violaciones estatutarias al extremo de darle una “última advertencia” a la organización.

A principios de septiembre la Secretaría de Comunicación (Secom) de Ecuador inició un proceso administrativo para desmantelar Fundamedios (Fundación Andina para la Observación y Estudio de Medios) creada en 2007, a la que acusó de entrometerse en temas políticos y alejarse de los estatutos correspondientes a las organizaciones no gubernamentales.

Claudio Paolillo, presidente de la Comisión de Libertad de Prensa e Información de la SIP, director del semanario uruguayo Búsqueda, consideró que “el apoyo a Fundamedios y la denuncia nacional e internacional constantes contra el acoso que viene padeciendo la organización, así como de las violaciones a las libertades de expresión y de prensa en el país, fueron clave para mantener el tema en la agenda pública”.

La SIP junto a organizaciones ecuatorianas e internacionales dedicadas a la vigilancia de la libertad de prensa y a la libertad de expresión, realizaron en Ecuador el “Foro de Quito para la Libertad de Expresión” el pasado 15 de septiembre, que pidió al presidente Rafael Correa desistir de la medida que dispuso la disolución de Fundamedios y a los organismos internacionales pronunciarse sobre el asunto.

Bodyboard: César Bauer continúa hoy participación en el Mundial de Portugal

El Tour Mundial de Bodyboard APB continuó ayer en Portugal, con la disputa de la ronda 4 de la división de dropknee. El peruano César Bauer no tuvo participación, ya que el jueves accedió directamente a la quinta instancia.

El día ha sido muy productivo para nuestro representante, que busca su segunda corona Mundial. César aprovechó que el viernes no le tocaba competir para entrenar y prepararse para su serie de mañana. “Hoy corrí al costado de donde se realiza el evento, como es beachbreak, las olas son similares. Estuve adentro por hora y media para ‘soltarme’. Después estuve haciendo estiramientos y luego me puse a ver la ronda 4 y así estudiar a mis próximos rivales”, nos comentó Bauer desde Portugal.

César se enfrentará ahora por la quinta ronda al sudafricano Lian Campbell y nuevamente al chileno Renato Arellano a quien venció antes de ayer. Se calcula que la serie será a las 7.15 am (hora peruana). De ganar, Bauer se coloca en los cuartos de final.

Hans Firbas D.




FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) Rallye Frankreich

Voilà, les champions – die Weltmeister* Ogier, Ingrassia und Volkswagen vor der Rallye Frankreich

Heimspiel für Ogier/Ingrassia, Debüt des Polo R WRC bei der Rallye Frankreich auf Korsika
Latvala/Anttila und Mikkelsen/Fløene kämpfen um „Vizeweltmeisterschaft“
Einzigartiges Korsika: neun Prüfungen mit durchschnittlich 37 Kilometern Länge


Wolfsburg (26. September 2015). Sie wird die „wilde Schönheit“ genannt: Korsika. Die Insel ist nun erstmals Gastgeber für eine andere wilde Schönheit im Motorsport: den Polo R WRC. Volkswagen und Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) reisen damit frisch gekürt als alte und neue Weltmeister zum elften Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Bei der zweiten Asphalt-Rallye des Jahres sind trotz des frühzeitigen Titelgewinns ein paar offene Fragen zu klären. Wer wird „Vizeweltmeister“ in der Fahrer- und Beifahrer-Wertung? 

Volkswagen hat die beiden aussichtsreichsten Duos im Rennen: die derzeitigen WM-Zweiten Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) und WM-Dritten Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N), die bei der Rallye Frankreich 2014 – damals noch im Elsass ausgetragen – einen Doppelsieg „powered by Volkswagen“ feierten. 2015 haben sie es allerdings mit einer ganz anderen Rallye Frankreich zu tun: Nur neun Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm, sie sind dafür jedoch im Durchschnitt knapp 37 Kilometer lang.

„Bei der Rallye Frankreich auf Korsika kommen die Weltmeister nach Hause. Sébastien Ogier und Julien Ingrassia feiern hier als alte und neue Champions ihr WM-Heimspiel“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Was das bedeutet, ist nach dem bisherigen Saisonverlauf sonnenklar: Sie wollen gewinnen – wie überall – und zeigen, was sie draufhaben. Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila sowie Andreas Mikkelsen und Ola Fløene haben als 2014er-Doppelsieger große Ambitionen und kämpfen um den ‚Vizetitel‘. Aber auch unsere Gegner von Hyundai, M-Sport Ford und Citroën wollen hier mit aller Macht siegen. Bei dem einzigartigen Zeitplan mit den sehr langen Wertungsprüfungen ist das eine höchst interessante Mischung.“

Die „Tour de Corse“ für Volkswagen: eine Premiere

Zwei Siege bei der Rallye Frankreich hat der Polo R WRC bereits auf der Haben-Seite. 2013 feierten Sébastien Ogier/Julien Ingrassia in Straßburg ihren ersten WM-Titel beim Heimspiel. Ein Jahr später konnten Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila den ersten Sieg eines finnischen Duos auf diesem Untergrund seit knapp 15 Jahren feiern. In dieser Saison zieht die Rallye Frankreich aus dem Elsass auf die Insel Korsika um. Die „Tour de Corse“ ist somit eine Premiere für den Polo R WRC, der überall dort wenigstens einmal siegte, wo er bisher antrat.

Die „Tour de Corse“ für Fahrer und Beifahrer: lange WPs, wahre Herausforderungen

Extrem schnelle, dann wieder enge und langsame Abschnitte, rauer und gleichzeitig rutschiger Asphalt, der stellenweise an Straßen aus längst vergangenen Tagen erinnert, dazu der permanente Wechsel von Bergauf- und Bergab-Passagen – die Rallye Frankreich auf Korsika ist in vielerlei Hinsicht speziell. Die langen Wertungsprüfungen – die kürzeste beträgt 16,74, die längste 48,46 Kilometer – und Distanzen von bis zu 80 Kilometern bis zum nächsten Service für die Michelin-Wettbewerbsreifen erfordern von den Fahrern taktisch kluges Einteilen des schwarzen Goldes.

Die Rallye auf Korsika bietet zudem wahre Prüfungsklassiker, die auf eine lange Geschichte in der Rallye-WM zurückblicken. Von 1973 bis 2008 wurde der französische WM-Lauf auf Korsika ausgetragen. Die Wertungsprüfungen von einst stehen 2015 beim Comeback der Rallye-WM wieder auf der Agenda – und wurden zum Teil seit 30 Jahren nicht mehr von der höchsten Liga des Rallye-Sports befahren. Die WP „Francardo/Sermano“ steht stellvertretend für die Herausforderung der Rallye auf Korsika: Im Norden des Rallye-Zentrums Corte wird in einer der schönsten Regionen der Insel angesichts schmaler, aber schneller Passagen und einer Achterbahnfahrt durch die zahlreichen Bergregionen die Frage nach Mann oder Maus beantwortet. Auf einer wahren Ikone, der Wertungsprüfung „Muracciole/Col de Sorba“, erreichen die Teilnehmer den höchsten Punkt der Rallye – mit 1.311 Metern über Normalnull. Ebenfalls ein Klassiker des Rallye-Sports: die WP „Zérubia/Martini“. Die Oberflächenbeschaffenheit ändert sich permanent, überhöhte Kurven und holprige Abschnitte wechseln sich ab, bevor ein wahrer Sprint zum Col de Siu (731 Meter) ansteht.

Die „Tour de Corse“ für Mathematiker: „Vizeweltmeister“ gesucht

Maximal 84 Punkte sind in der Fahrer- und Beifahrer-Wertung für die Teilnehmer noch zu holen. Exakt 23 Punkte unterscheidet im Kampf um den inoffiziellen „Vizetitel“ derzeit die Volkswagen Duos Latvala/Anttila und Mikkelsen/Fløene. Auch wenn auf Korsika noch keine Entscheidung im Rennen um Platz zwei der Gesamtwertung fallen kann, geht es darum, die Weichen auf Erfolg zu stellen. Latvala/Anttila legen es darauf an, Rang zwei aus dem Vorjahr zu verteidigen – und Mikkelsen/Fløene, sich vom dritten zu verbessern. Die beiden Duos, die 2014 die Rallye Frankreich für Volkswagen mit einem Doppelsieg beendeten, haben zudem Konkurrenz aus den Lagern von Citroën und Hyundai. Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S, Citroën) haben mit 44 Punkten Rückstand auf Platz zwei ebenso Chancen auf den „Vizetitel“ wie Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B, Hyundai) mit 48 Zählern Rückstand.

Stimmen vor der Rallye Frankreich

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Ich fühle mich im Moment einfach großartig und bin mehr als zufrieden, weil wir so früh in der Saison bereits all unsere Ziele erreicht haben. Das habe ich alles aber immer noch gar nicht richtig realisiert. Unser Erfolg bedeutet jedoch nicht, dass wir den Rest der Saison entspannt ausklingen lassen. Ganz klar, der Druck ist jetzt weg, doch mein Hunger nach weiteren Siegen wurde dadurch nicht gestillt. Mit der Rallye Frankreich steht für mich außerdem eine ganz besondere Rallye an. 

Ich liebe Korsika und habe dort schon tolle Urlaube verbracht. 2008 bin ich dort als Förderpilot des französischen Motorsport-Verbands FFSA in der Junioren-WM an den Start gegangen und nach sieben Jahren kehre ich nun mit einem World Rally Car nach Korsika zurück. Klar, dass ich jetzt mit Volkswagen dort gewinnen möchte. Schließlich ist die Rallye auf Korsika eine der geschichtsträchtigsten Rallyes überhaupt. Allerdings stellen die langen Wertungsprüfungen sowohl für mich als auch für die Reifen eine sehr große Herausforderung dar. Die Straßen können verdammt eng werden. Deshalb wird die ‚Recce‘ wieder einmal eine wichtige Rolle spielen.“

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Den Titel in der Hersteller-Wertung so früh in der Saison zu gewinnen, war einfach genial. Das ist eine Bestätigung für das gesamte Team. Trotzdem muss ich sagen, dass ich in diesem Jahr gern die Fahrer-Weltmeisterschaft gewonnen hätte. Das war mein Ziel und das habe ich verfehlt. Die Saison ist aber noch lange nicht vorbei und ich möchte die kommenden drei Rallyes gewinnen. Schließlich legen wir mit einem erfolgreichen Saisonabschluss einen Grundstein für die nächste Saison. Dabei sind Kontinuität und Tempo zwei Schlüsselfaktoren. Ich verbinde mit der Rallye Korsika viel Positives und habe dort von 2004 bis 2008 wichtige Erfahrungen gesammelt. Eines liebe ich besonders an der Rallye auf Korsika: Der Asphalt bietet einen extrem guten Grip, aber man darf die hügeligen Kurven niemals schneiden und es gibt kaum eine Gerade. Wenn du auf Korsika eine 100 Meter lange Gerade findest, dann bist du auf der falschen Insel. Nach dem ganzen Schmutz und Staub in Australien freue ich mich nun auf eine sehr saubere Asphalt-Rallye.“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Ich fahre an der Spitze mit und spüre, dass ich mit meinen Teamkollegen mithalten kann. Ich habe immer gesagt, dass ich mich in dieser Saison verbessern möchte. Das bedeutet, dass ich in der Fahrer-Wertung noch einen Platz nach oben klettern muss. Ein Podiumsplatz ist daher auch mein Ziel für die Rallye Frankreich, die dieses Jahr nach langer Zeit wieder auf Korsika ausgetragen wird. Die Insel kenne ich sehr gut, weil ich dort schon vier Mal an den Start gegangen bin – zweimal in der Rallye-WM und zweimal in der IRC. Ich muss zugeben, dass ich die Rallye noch nie fehlerfrei gemeistert habe. Die Rallye Korsika verzeiht keine Fehler. Es gibt sehr knifflige Kurven, äußerst enge Straßen und lange Wertungsprüfungen, auf denen man schnell seine Reifen beschädigt. Auf Korsika fahren wir nur zwei Wertungsprüfungen doppelt, sodass man bei der ‚Recce‘ sehr aufmerksam sein und auf den Punkt abliefern muss. Im Vergleich zu anderen Rallyes gibt es auf Korsika keine Geraden zum Ausruhen. Wenn man dann nicht hundertprozentig konzentriert ist, kann man die Rallye vergessen.“

Wussten Sie, dass …

... sich Ogier bei der Rallye Frankreich bereits 1961 und 1963 in die Siegerlisten eintrug? Allerdings handelte es sich nicht um den dreimaligen Weltmeister Sébastien, sondern um Jean-Claude Ogier, der seinerzeit als Beifahrer an der Seite von René Trautmann die „Tour de Corse“ gewann. Übrigens: Jean-Claude und Sébastien sind weder verwandt noch verschwägert.

... 1956 Gilberte Thirion/Nadège Ferrier (B/CH) die ersten Gewinner der „Tour de Corse“ waren? Damals zählte die Rallye auf Korsika zu den wichtigsten nationalen Rallyes.

... die Rallye Frankreich auf Korsika von 1973 bis 2008 zum Rallye-WM-Kalender zählte? 1996 zählte sie allerdings wegen des Rotationssystems der Rallye-WM nur zur FIA 2-Liter-WM für Hersteller.

... Volkswagen Teammitglied Luís Moya im Jahr 1991 die Rallye Frankreich als Beifahrer von Carlos Sainz gewann und damit Geschichte schrieb? Sainz/Moya waren das erste spanische Duo, das je in Frankreich gewann.

... die Rallye Frankreich ohnehin eine äußerste französische Angelegenheit ist? Bei 39 Rallyes innerhalb der Rallye-WM gingen 29 Siege an Franzosen.

… Serienweltmeister Sébastien Loeb die Rallye Frankreich sechs Mal – allesamt mit Citroën – gewann? 2010 und 2012 im Elsass sowie 2005 bis 2008 auf Korsika.

… der andere Sébastien – Volkswagen Pilot Ogier – ebenfalls zweimal die Rallye Frankreich im Elsass gewann? 2011 mit Citroën und 2013 mit Volkswagen.

Die Zahl zur Rallye Frankreich: 05:01 Stunden

Fünf Stunden und eine Minute – so wenig Zeit vergeht bei der Rallye Frankreich auf Korsika an den drei Rallye-Tagen durchschnittlich zwischen dem Start der ersten und der letzten Wertungsprüfung. Was die reine Action angeht, ist das der kompakteste Zeitplan der Saison. Zum Vergleich: Die vergangenen beiden Rallyes in Deutschland und Australien waren mit durchschnittlich acht Stunden und 34 Minuten bzw. sechs Stunden und 41 Minuten deutlich länger. Hinzu kommen allerdings noch die Zeiten für Verbindungsetappen und Services.

(C) VW








viernes, 25 de septiembre de 2015

CÉSAR BAUER CLASIFICA PRIMERO EN EL MUNDIAL DE BODYBOARD

El Tour Mundial de Bodyboard APB se dio inicio en Portugal y el peruano César Bauer tuvo una destacada actuación en la clase dropknee. Sembrado desde la tercera ronda, Bauer entró hoy al mar y supo validar su condición de favorito para vencer su serie y clasificar así directamente a la quinta instancia, previo a los cuartos de final.

Con un puntaje de 12.25, César ganó la llave 1 de la tercera ronda, derrotando al francés Mathis Preygoda (9.05), al chileno Renato Arellano (8.8) y el también francés Nicolas Padois (8.6). Gracias a esta victoria, Bauer se ubica ya en octavos de final y espera el desarrollo de la cuarta ronda para conocer a sus rivales.

“En estas instancias todas las series son duras. Tuve que competir con buenos tablistas y amigos y fue además difícil porque las olas no estuvieron tan fuertes como pensábamos, pero nos divertimos. Tomé ventaja en el inicio con mi primera ola y estoy feliz”, comentó César para la transmisión oficial al salir del mar.

“Gracias a todos en Perú por ver el campeonato, por apoyar el deporte y ¡arriba Perú!”, finalizó muy entusiasmado.

El Sintra Portugal Pro 2015 continúa durante todo el fin de semana. César Bauer busca esta temporada alcanzar nuevamente el título mundial, tal como lo logró en el 2010.

Sigue la participación de César Bauer a través de su Facebook:
https://www.facebook.com/Cesar-Bauer-197144120315698/

Hans Firbas D.

Vídeo de la actuación de Bauer hoy:



Sintra (C)




GRUPO FIRBAS (C)





jueves, 24 de septiembre de 2015

DAKAR 2016: FELIPE RÍOS LISTO PARA DISPUTAR 4TA FECHA DEL INKA OFF ROAD



Piloto es líder del certamen y continúa su preparación para el Dakar 2016

El campeonato de cross country Inka Off Road sigue su calendario y este fin de semana tendrá su cuarta jornada nada menos que en el norte peruano. Piura y su hermoso desierto de Sechura y Sullana recibirá a más de 50 vehículos entre camionetas, motos y cuatrimotos. Los más importantes pilotos especializados no se detienen pese a la cancelación del Dakar y Dakar Series en nuestro territorio y buscarán la victoria en esta penúltima fecha del campeonato.

Felipe Ríos es sin duda uno de los referentes del off road nacional y uno de nuestros más destacados motociclistas en las últimas ediciones del Dakar. A bordo de su KTM, Felipe lidera el Inka Off Road 2015 e intentará en Piura afianzarse con su primer lugar.

Ríos ha conseguido dos victorias y un segundo puesto, en las anteriores carreras en Huaral, Nazca y Arequipa. “En marzo decidí ir al Dakar 2016 y desde ese entonces me vengo preparando lo mejor posible, para llegar en buena forma y volver a dejar el nombre del Perú en lo más alto. Desde mitad de año he intensificado mi entrenamiento, tanto sobre la moto, bicicleta y gimnasio”, nos comentó Felipe.

“Tomar parte del Inka Off Road es fundamental para mantener la competitividad de cara al Dakar. Pese a la renuncia de Perú para tomar parte de la prueba, nosotros nos mantenemos con la moral al tope. Nuestros planes cambiaron pero sobre la marcha nos adaptamos y con el apoyo de Socopur, Motul, Primax, Ceva, Boticas Arcángel y Oakley iremos a mejorar el puesto 28 que alcanzamos en el 2013”, agregó Ríos.

El Inka Off Road se inicia hoy con las revisiones técnicas y un pasacalle por la noche. El viernes será la primera etapa con un recorrido de 240kms, el sábado la segunda tendrá un trayecto de 400kms. El domingo la fiesta se cerrará con un Súper Prime desde las 9am en el circuito del Automóvil Club de Sullana.

Hans Firbas D.




 

miércoles, 23 de septiembre de 2015

OLAS PERÚ UNE A LA FAMILIA ESTE FIN DE SEMANA EN BERMEJO

Continuando con la campaña dirigida a buscar y preparar profesionalmente a las futuras generaciones del surf, la Escuela de Tabla Olas Perú programó para este fin de semana un campamento en la Playa Bermejo, ubicada en el distrito de Barranca en el kilómetro 222 de la Panamericana Norte. Conscientes en que la estabilidad familiar y el buen ejemplo que deben dar los padres son condiciones vitales para el desarrollo del futuro del niño es que la organización que dirige Roberto ‘El Muelas’ Meza llevará a cabo este evento.

“El objetivo del viaje y del campamento es transmitir a cada uno de los alumnos nuestros conocimientos de cómo desempeñarse al máximo en la tabla. Sin embargo, el cimiento para ellos es el entorno en el que crecen para convertirse luego en adultos. Por tal motivo siempre insistimos en que entrenar a un deportista en la niñez o adolescencia no sólo es enseñarle a correr olas, sino estar al tanto de todos los detalles extradeportivos,” señaló Meza.

“Cada vez que podemos tratamos de que pasen un fin de semana en familia, junto a sus hermanos y padres. Así, seguimos de cerca su crecimiento emocional, que necesariamente tiene que ir paralelamente al crecimiento físico. Es imposible apartar uno del otro,” agregó. La actividad se inicia con la salida desde Lima con los primeros rayos solares del sábado y se prolongará hasta el domingo con la aparición de la noche.



La escuela Olas Perú cuenta con convenios con la Cruz Roja Peruana en Primeros Auxilios y con vehículos KIA, que garantizan máxima seguridad en el traslado de los pequeños. “Desarrollarse como personas íntegras con buenos valores es fundamental en sus vidas. Es nuestra responsabilidad y compromiso como institución velar por un integral cuidado de los niños. La familia es sumamente importante en este punto,” sentenció el popular ‘Muelas’.

Piccolo Clemente, campeón mundial longboard 2013 dictará una clínica para los alumnos de Olas Perú. Finalmente, los pequeños no sólo recibirán sus respectivas enseñanzas, sino compartirán los desayunos, almuerzos y cenas con el grupo y tendrán como labor social la limpieza de la playa Bermejo para colaborar con el ornato y aprender el valor de la preservación de la naturaleza y educación sanitaria.

Hans-Peter Firbas / Prensa Olas Perú
Fotos (C) Sussu Naser




martes, 22 de septiembre de 2015

Solidarität mit den Journalisten von „netzpolitik.org“

Wir sind entsetzt, dass der Generalstaatsanwalt gegen die Kollegen des Online-Blogs „netzpolitik.org“ ein Strafverfahren eingeleitet hat. Damit wird Journalisten in Deutschland zum ersten Mal seit Jahrzehnten Landesverrat vorgeworfen. Als Organisation, die sich weltweit für Pressefreiheit einsetzt, bedauern wir, dass die Bundesanwaltschaft durch ihr Vorgehen den Ruf unseres Landes beschädigt, ein sicherer Ort für Journalisten zu sein.

Als Zeichen unserer engen Verbundenheit veröffentlichen wir hier auf unserer Website ebenfalls die Dokumente, deren Veröffentlichung unsere Kollegen zur Zielscheibe der Justiz gemacht haben. Zugleich rufen wir im Kollegenkreis und in der Öffentlichkeit dazu auf, sich ebenfalls mit „netzpolitik.org“ zu solidarisieren.

Die Anzeige gegen die beiden Journalisten Markus Beckedahl und Andre Meister hatte zuvor der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen erstattet, weil „netzpolitik.org“ Dokumente des Verfassungsschutzes publizierte, um die Öffentlichkeit über offensichtliche Missstände zu informieren.

Es ist ein Skandal, dass der Bundesanwalt auf diese Weise versucht, Journalisten unter Druck zu setzen, die in ihrer Berichterstattung zu diesem Themenkomplex große Verdienste haben. Diese Form der Einschüchterung ist für Reporter ohne Grenzen inakzeptabel. Sie zielt darauf ab, mögliche Whistleblower abzuschrecken, sich mit wichtigen Informationen vertrauensvoll an Medien zu wenden.


GUATEMALA: Straflosigkeit konsequent bekämpfen

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die zunehmende Zahl von Übergriffen und Repressionen gegen Journalisten in Guatemala. Immer öfter werden Journalisten bedroht oder unter Druck gesetzt, um Themen wie Korruption oder die Aktivitäten von Drogenkartellen und organisiertem Verbrechen totzuschweigen. Die einschüchternde Wirkung solcher Vorfälle ist umso stärker, weil die Justiz die Hintermänner bislang nur selten zur Rechenschaft gezogen hat. Das entschlossene Vorgehen der Justiz wegen der schweren Korruptionsvorwürfe gegen den heute zurückgetretenen Staatspräsidenten Otto Pérez Molina sollte deshalb als Chance zu einem Umsteuern genutzt werden.

„Ein konsequentes Vorgehen gegen die Kultur der Straflosigkeit wäre ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen Zensur und Selbstzensur in den Medien“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Guatemalas Justiz sollte nun beweisen, dass sie künftig auch Verbrechen an Journalisten ohne Ansehen der Person verfolgt.“

Dieses Jahr mindestens zwei Journalisten ermordet

Seit Jahresbeginn sind in Guatemala mindestens zwei Journalisten ermordet worden: Anfang März erschossen in der Provinzhauptstadt Mazatenango zwei Männer von einem Motorrad aus die beiden Korrespondenten Danilo López(Prensa Libre) und Federico Salazar (Radio Nuevo Mundo). Ein dritter Journalist,Marvin Túnchez, wurde bei dem Angriff verletzt. López hatte wegen seiner Berichterstattung über Themen wie Behördenmissmanagement Drohungen lokaler Beamter erhalten und nach Angaben seines Chefredakteurs den Bürgermeister eines Ortes im Departamento Suchitepéquez wegen Todesdrohungen angezeigt.

Insgesamt zählte die alternative Nachrichtenagentur CERIGUA (Centro de Reportes Informativos Sobre Guatemala) in den ersten achteinhalb Monaten dieses Jahres 74 Verletzungen der Pressefreiheit – 37 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2014, als es 54 vergleichbare Vorfälle gab. Besonders häufig sind Drohungen sowie Druck und Einschüchterungsversuche gegen Journalisten, die in vielen Fällen von Behördenvertretern, Repräsentanten der politischen Parteien oder von Sicherheitskräften ausgehen. Hinzu kommen direkte Zensur, missbräuchliche Justizverfahren, tätliche Angriffe und wirtschaftlicher Druck auf kritische Medien.

Ungewöhnlich deutlich wurden die Angreifer der Fernsehmoderatorin Susana Morazán, nachdem sie ihr im Januar den Kiefer gebrochen hatten: „Hör auf, schlecht über die Regierung zu reden“, gaben sie ihr als Warnung mit. Edwin Pitán von der Tageszeitung Prensa Libre wurde Ende Juli von einem Leibwächter des Vizepräsidentschaftskandidaten Edgar Barquín tätlich angegriffen, als Reporter den Politiker nach einer Veranstaltung mit kritischen Fragen bedrängten. Juan Luis Font, Leiter des Wochenmagazins ContraPoder, undPrensa-Libre-Kolumnist Pedro Trujillo erhielten Drohnungen, nachdem sie im Vorwahlkampf den Präsidentschaftsbewerber Manuel Baldizón kritisiert hatten.

Direkte Zensur und Einschüchterung durch Strafanzeigen

Anfang August ließ der Kongresskandidat Enrique Maldonado, der zugleich Eigentümer des Kabelnetzbetreibers Servicable ist, die Übertragung der Fernsehsender Optimo 23 und ATV 24 unterbrechen, weil diese Informationen über Kandidaten konkurrierender Parteien verbreiteten.

Ein prominentes Beispiel für die zunehmenden Versuche, Journalisten durch Strafanzeigen einzuschüchtern, sind die zahlreichen Klagen gegen den Gründer und Präsidenten der regierungskritischen Tageszeitung El Periódico, José Rubén Zamora. Unter anderem zeigte ihn die damalige, mittlerweile wegen Korruptionsvorwürfen in Untersuchungshaft sitzende Vizepräsidentin Roxana Baldetti im November 2013 wegen sexueller Belästigung an.

Präsident Pérez persönlich verklagte Zamora etwa zur gleichen Zeit unter anderem wegen Beleidigung, Nötigung und Erpressung. Bevor Pérez die Anzeige schließlich zurückzog, belegte ein Gericht den Journalisten zeitweise mit einem Ausreiseverbot und fror seine Bankkonten ein.

Nichtkommerzielle Radiosender müssen oft illegal arbeiten

Besorgniserregend ist auch die Situation der nichtkommerziellen lokalen Radiosender (radios comunitarias) der indigenen Bevölkerung in Guatemala. Weil sie infolge diskriminierender Gesetze kaum Chancen haben, Frequenzen zugeteilt zu bekommen, müssen sie oft illegal arbeiten und sind willkürlichen Razzien und Beschlagnahmen ausgesetzt.

Guatemala steht auf Platz 124 von 180 Ländern auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.


Bürger legen BND an die Kette

Menschenkette und Kundgebung vor der neuen BND-Zentrale in Berlin
Rund 150 Menschen haben am Samstag den Bundesnachrichtendienst vor seiner neuen Zentrale an der Berliner Chausseestraße symbolisch an die Kette gelegt. Die Menschenkette zog mit riesigen Kettengliedern vor das BND-Gelände und schloss die Kette mit einem Vorhängeschloss. Wenige Tage vor der Wiederaufnahme des NSA-Untersuchungsausschusses forderten die Demonstranten eine sofortige Aufklärung des BND-Skandals, den Stopp der anlasslosen Massenüberwachung und eine wirksame Kontrolle des Geheimdienstes.

Zur Kundgebung und Menschenkette hatte ein Bündnis von Amnesty International, Digitalcourage, Humanistische Union, Internationale Liga für Menschenrechte, Reporter ohne Grenzen, Whistleblower-Netzwerk und #wastun gegen Überwachung aufgerufen.

Werner Koep-Kerstin, Bundesvorsitzender der Humanistischen Union: „Wir legen den BND an die Kette, weil er den Boden von Demokratie und Rechtstaatlichkeit verlassen hat. Wer millionenfach und ohne Anlass Menschen ausspioniert und ihre privaten Kommunikationsdaten an amerikanische Geheimdienste weitergibt, ist eine Gefahr für unser Land. Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung bisher nicht zur Aufklärung dieser illegalen Überwachung beigetragen hat. Mit unserer Aktion fordern wir Merkel und Co. zu Aufklärung, Transparenz und Kontrolle auf.“

Matthias Spielkamp, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen: „Der BND ist ganz offensichtlich unkontrollierbar geworden. Sein Präsident vertritt offensiv Rechtsauffassungen, die dem Grundgesetz widersprechen und zum Beispiel dazu führen, dass die Kommunikation von Journalisten unerlaubt überwacht damit der Quellenschutz ausgehöhlt wird. Das ist für eine Demokratie inakzeptabel. Vor allem kann es nicht einem Geheimdienst überlassen bleiben, Recht und Gesetz für sich auszulegen. Doch die Regierung ist offenbar nicht willens oder in der Lage, den BND in seine Schranken zu weisen. Daher haben Reporter ohne Grenzen Klage erhoben und sind zuversichtlich, dass die Gerichte dem BND - und damit auch dem Kanzleramt - die Grenzen aufzeigen werden.“

Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin, Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte: "'BND an die Kette' ist am Vorabend der Wiederaufnahme der Arbeit des NSA-Untersuchungsausschusses unsere Mahnung an die Adresse der Regierung, die parlamentarische Kontrolle des BND im Interesse der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unseres Landes nicht länger zu behindern. Die rückhaltlose Aufklärung aller Skandale in diesem Geheimdienst muss unterstützt und die anlasslose Massenüberwachung gänzlich eingestellt werden!"

Lena Rohrbach, Expertin für Menschenrechte im digitalen Zeitalter bei Amnesty International: "Die willkürliche Überwachung von E-Mails, Telefonaten, SMS und Chats ist eine millionenfache Verletzung des Menschenrechts auf Privatsphäre. Überwachung darf nur stattfinden, wenn ein konkreter Verdacht vorliegt und die Überwachungsmaßnahme gezielt, notwendig, verhältnismäßig und richterlich angeordnet ist. Die globale Massenüberwachung durch westliche Geheimdienste erfüllt keines dieser Kriterien."